Pädagogen informieren sich über Betreuung traumatisierter Kinder

22.01.2017

[Memmingen] Wie gehe ich mit einem traumatisierten Kind um? Eine von vielen Fragen, um die es bei einer Fortbildung für rund 200 pädagogische städtische Beschäftigte zum Thema Trauma-Pädagogik ging. 

Über 1200 Kinder zwischen einem und 14 Jahren werden in insgesamt 17 Krippen, Kindergärten und Horten in Trägerschaft der Stadt Memmingen und der städtischen Unterhospitalstiftung betreut. „Darunter sind auch Kinder, die ein Trauma erlebt haben. Manche Flüchtlingskinder etwa, aber genauso auch Kinder aus unserer Stadt“, erläuterte Fachberater Thomas Geyer vom städtischen Amt für Kindertagesstätten.

Referentin Marlene Biberacher vom Trauma-Institut Süddeutschland erklärte, wie  Traumata typischerweise entstehen, welche Symptome sie bei Kindern auslösen können, und sie zeigte Wege auf, wie die Pädagogen diesen Kindern im Betreuungsalltag begegnen sollten, um sie bestmöglich zu unterstützen. „Ein Trauma“, so die Referentin, „ist eine normale Reaktion auf ein nicht normales Ereignis.“ Auf konkrete Fragen und Fälle ging Biberacher direkt ein und stellte viele einfache, sehr praktische pädagogische Hilfestellungen vor und probierte diese mit dem Fachpersonal aus.


Bild und Text: Stadt Memmingen

Die  Teilnehmer der Fortbildung auf dem Marktplatz Memmingen 
Die Teilnehmer der Fortbildung auf dem Marktplatz Memmingen
 

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