Klinikum Memmingen startet Hebammenausbildung

03.01.2017

[Memmingen] Hebammen sind gefragter denn je. Denn deutschlandweit werden wieder mehr Kinder geboren. Das Klinikum Memmingen verzeichnete im vergangenen Jahr (2016) mit 1962 Geburten einen Anstieg um über 20 Prozent. Um den Hebammennachwuchs rekrutieren zu können, bietet das Krankenhaus ab April eine eigene Hebammenausbildung an.

„Wir sind natürlich sehr stolz, dieses neue Modell im Frühjahr starten zu können“, betont Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora. Die Ausbildung wird in Kooperation mit der Hebammenschule der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm durchgeführt. „Das heißt, dass die Auszubildenden ihre praktischen Einsätze am Klinikum Memmingen absolvieren, der theoretische Unterricht wiederum findet in Ulm statt“, erklärt die Personalchefin am Klinikum Memmingen, Ingeborg Wagner.

„Hebammen haben eine verantwortungsvolle Aufgabe“, betont Pflegedirektor Stopora. „Sie beinhaltet die eigenverantwortliche Durchführung der Geburt, die Erstversorgung des Neugeborenen, das Erkennen von Regelwidrigkeiten und die rechtzeitige Hinzuziehung eines Arztes sowie das adäquate Handeln beim Auftreten von Komplikationen.“ Deswegen sei es wichtig, dass die Bewerber eine gute Beobachtungsgabe, Verantwortungsgefühl und medizinisches Interesse mitbrächten. „Und natürlich ein hohes Einfühlungsvermögen und Taktgefühl“, ergänzt die Personalchefin.

Bewerben können sich Interessierte – Frauen wie Männer – ab sofort. Anmeldeschluss ist am 28. Februar. Dann läuft das Auswahlverfahren.

„Die Bewerber müssen bei Ausbildungsbeginn mindestens 18 Jahre alt sein und sollten mindestens über einen mittleren Bildungsabschluss verfügen“, beschreibt Stopora die Grundvoraussetzungen.

Am Klinikum Memmingen wartet auf die Auszubildenden eine moderne und technisch hochwertig ausgestattete Entbindungseinheit: „Wir verfügen über vier Kreißsäle, die nach den Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde entworfen sind“, beschreibt der Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Privatdozent Dr. Felix Flock: „Dabei ist es unser Bestreben, Eltern bei der Geburt ihres Kindes in ruhiger Atmosphäre so individuell wie möglich zu begleiten und zu unterstützen.“ Neben den Kreißsälen hält das Klinikum mehrere Wehenzimmer und ein Bad mit Entbindungswanne bereit. „Gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bilden wir das Perinatalzentrum Memmingen“, schildert Flock. „Deswegen können wir auch Früh- und Risikogeburten optimal betreuen.“

Das Klinikum Memmingen punktet zudem mit preiswerten Wohnmöglichkeiten, kostengünstigen Parktickets, günstiger Personalverpflegung und kostenloser Teilnahme am Betriebssport, wie die Leiterin der Personalabteilung, Ingeborg Wagner, erklärt. 

Weitere Informationen zur dreijährigen Hebammenausbildung auf der Internetseite des Klinikums Memmingen unter:

www.klinikum-memmingen.de.

Kontakt: pflege@klinikum-memmingen.de


Text: Kinikum Memmingen / Eva Maria Häfele
Bild: Ralph Koch

 

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