Wachstumsschub für deutsche Mountainbike-Tourismusregionen

07.05.2018

[Oberstaufen] Unter dem Motto „Zusammen WACHSEN“ legt der vierte deutsche Mountainbike-Tourismuskongress vom 5.–7. Juni in Oberstaufen den Fokus auf Bike-Angebote für Familien. Au-ßerdem stehen die touristischen Chancen des E-Mountainbikes und die strategische Entwicklung des Mountainbike-Tourismus in Deutschland im Fokus des Fachkongresses. 

Die Gäste von Morgen

Die Generation der Biker, die das Mountainbiken in Deutschland in den letzten Jahrzehnten von der Nische zum Breitensport gemacht haben, tragen den Mountainbike-Virus derzeit an eine neue Generation heran. Touristische Angebote für die wachsende Zielgruppe Familie gibt es bisher nur wenige. Deshalb beschäftigt sich der Mountainbike-Tourismuskongress bereits heute mit den Gästen von Morgen. In Zusammenarbeit mit dem Delius Klasing Verlag stellt das Mountainbike Tourismusforum Deutschland eine exklusive Sonderauswertung zu Anforderungen an Bike-Angebote für Familien vor. In einem der vier Blitzlicht-Vorträge stellt Jochen Lessau (Geschäftsführer des WRSV) das Konzept Bikepool vor, dass es bereits tausenden Schülern ermöglicht sportliche Betätigung und Naturerfahrung auf zwei Rädern zu erleben.

Digitale Alleskönner im Fokus

Parallel zu einer neuen Generation Mountainbikern entwächst auch das E-Mountainbike mit immer ausgereifteren Technologien seinen Kinderschuhen. Kein geringerer als Lutz Scheffer, einer der führenden Ingenieure und Visionäre von E-Mountainbike-Studien, wird den Teilnehmern des Kongresses einen Blick in die Zukunft von Antriebskonzepten und Designs gewähren. Das E-MTB ist eine wesentliche Weiterentwicklung des Muskel-Mountainbikes – vergleichbar mit dem technologischen Sprung von Wählscheibe zu Smartphone. Traktionskontrolle, Lenkwinkelsensoren und ein Überschlagschutz sind nur einige Beispiele, die nach Scheffer für mehr (Uphill-)Flow und Sicherheit für Biker sorgen werden.

Eine starke Vision für erfolgreichen Mountainbike-Tourismus

Thematisch widmet sich der Mountainbike-Tourismuskongress 2018 dem Ziel, den deutschsprachigen Raum als internationales Reiseziel für Mountainbiker zu positionieren. Die Gäste des eröffnenden Podiums (unter anderem Olaf Schlieper, Deutschen Zentrale für Tourismus und Professor Dr. Christian Laesser, Universität St. Gallen) diskutieren über die Vision 2030 des deutschsprachigen Mountainbike-Tourismus. Mit Beispielen belegt Chris Doyle, CEO Europe der Adventure Travel Trade Association, dass Mountainbike-Tourismus in der internationalen Entwicklung des Abenteuertourismus ebenfalls eine zentrale Rolle spielt.

(E-)Mountainbike als Chance für den Gesundheitstourismus

Dr. Hermann Meyer stellt dar, dass E-MTB nicht nur eine Zäsur für den Aktivtourismus, sondern auch eine Wachstumssschub für Gesundheitsangebote in den Regionen bedeutet. Aus sportwissenschaftlicher Sicht schlüsselt er auf, welche Gesundheitseffekte vom Biken in der Natur ausgehen und welche Möglichkeiten für Reha- und Präventionsangebote im Tourismus das E-Bike eröffnet.

Intensive Workshops am Nachmittag, Netzwerken und Biken am Abend

Den Impulsen und Vorträgen am Vormittag des Kongresses folgen am Nachmittag vertiefende Workshops und Foren, die den Wissenstransfer in die Arbeitswelt der Teilnehmer zum Ziel haben. Das Rahmenprogramm mit (E-)Mountainbike-Guiding, einer MTB-Skills Area und natürlich der Mountainbike-Sommerabend sorgen für noch mehr Inspiration und Gelegenheit zum Netzwerken.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen des dreitägigen Fachkongresses finden sich unter https://www.mountainbike-tourismusforum.de/mountainbike-tourismuskongress.


Text und Bild: Mountainbike Tourismusforum Deutschland e. V.

 

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