Rückrufaktion von Dieselfahrzeugen

02.03.2018

[Lindau] In den kommenden Tagen erhalten Autobesitzer von Dieselfahrzeugen mit einem Motor des Typs EA 189, die bisher noch keine kostenlose Nachrüstung im Rahmen einer Rückrufaktion der Hersteller vorgenommen haben, ein Schreiben des Landratsamtes. 

Es handelt sich hier um Rückrufaktionen von Fahrzeugen diverser Hersteller, deren Stickoxid-Emissionen nicht den EG-Typgenehmigungen und somit nicht der Betriebserlaubnis entsprechen. Die Kfz-Zulassungsbehörde ist nun per Gesetz verpflichtet, die einzelnen Fälle zu prüfen, die Fahrzeughalter schriftlich zur Behebung des Mangels aufzufordern und im letzten Schritt, das Fahrzeug gegebenenfalls auch abmelden. 

Zum Hintergrund: Bereits im Jahr 2015 hatte das Kraftfahrt-Bundesamtes festgestellt, dass diverse Fahrzeugtypen nicht den jeweiligen EG-Typgenehmigungen entsprechen, da hier unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut wurden. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht als zuständige Marktüberwachungsbehörde die daraufhin von den Herstellern durchgeführten Rückrufaktionen. Trotz mehrfacher Erinnerung haben noch nicht alle betroffenen Fahrzeughalter an den Rückrufaktionen zur Wiederherstellung der Fahrzeuge mit dem ursprünglich genehmigten Typ teilgenommen, das heißt: Diese Fahrzeughalter führen Fahrzeuge, die keine entsprechende Betriebserlaubnis haben.  


Text: Landratsamt Lindau
Bild: Pixabay

 

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