Ostern in Oberstaufen: Skilauf, Sonnenbad und Halligalli

11.03.2018

[Oberstaufen] Frau Holle meint es in diesem Winter besonders gut mit Oberstaufen. In dem als "Schneeloch" im Allgäu bekannten Schroth-Heilbad kommen Oster- und Pistenhasen voll auf ihre Kosten: Morgens Ski laufen, mittags in einer der Sonnenhütten einkehren oder im Freizeitbad Aquaria entspannen und abends sich in einer der angesagten Locations ins Nachtleben stürzen. 

Die Imbergbahn und die meisten Lifte in der Skiarena Steibis sind bis Ostermontag in Betrieb. Die Hochgratbahn ist noch bis zum 8. April geöffnet. Dem Osterhasen kann man also auch auf dem Schlitten hinterherjagen – fünf Kilometer lang führt die anspruchsvolle und rasante Naturrodelbahn von der Berg- zur Talstation.

Auch ohne Ski und Rodel sind die Hütten, Berggasthöfe und Bergbahnstationen lohnende Ausflugsziele – zumal fast an allen Sonnenterrassen mit Liegestühlen auf Genussurlauber warten. Winterwanderwege sind gewalzt, Pisten beschneit und Höhenloipen gespurt. Auch direkt vom Ort aus erschließen sich sonnige Spazierwege, etwa rund um den Kapf mit Einkehr im „Paradies“ und weiten Panoramablicken auf die Schweizer, Österreicher und Allgäuer Alpen. Unter www.oberstaufen.de/tourensuche finden sich viele Vorschläge.

Je nach Schneelage im Tal öffnen zu Ostern auch schon die Oberstaufener Golfplätze in Buflings und Scheidegg oder die Partnerplätze in Memmingen, Lenzfried und Wiggensbach. Und das macht dann für viele Gäste den Oberstaufen-Urlaub richtig rund:  die Kombination aus Sport, Komfort, Wellness, Lifestyle, Tanz und Geselligkeit.

Wildkrokusse verzaubern den Alpenfrühling

In den Bergen um Oberstaufen hält sich der Winter lange, aber dann kommt der Frühling mit seiner vollen Farbenpracht: Am „Hündle“ in Oberstaufen verwandeln sich die Bergwiesen nach der Schneeschmelze im April innerhalb weniger Tage in einen über 20 Hektar großen Blumenteppich. Weiße, blaue und lilafarbenen Wildkrokusse bilden dann ein wahres Blütenmeer. Das Frühlingsschauspiel zieht alljährlich Tausende Besucher zur Hochsiedelalpe. Sie ist von der Bergstation der Hündlebahn in knapp 30 Minuten leicht auch mit Kinderwagen zu erreichen. Sportlichere bauen die Krokusblüte in einen Rundwanderweg ab der Talstation ein. Die knapp zehn Kilometer lange Hochsiedelrunde führt durch Wald und lichte Wiesen bergwärts. Vor den Augen haben die Wanderer die verschneiten Gipfel der Nagelfluhkette, zu Füßen den gelben Löwenzahn und erste Wildkrokusse – und stehen an der Hochsiedelalpe dann im frischen Grün der Bergwiesen vor einem leuchtenden Blütenmeer! Aktuelle Infos zum Stand der Krokusblüte gibt es bei Oberstaufen Tourismus, Tel. 08386 9300-0, www.oberstaufen.de/krokus 

1150 Jahre Oberstaufen: Laptop und Lederhose

Den Ort dürften schon die Kelten und Römer gekannt haben, als „Stoufun“ wird er erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Gallen vom 20. Dezember des Jahres 868 erwähnt. Damit ist das heutige Oberstaufen eine der ältesten verbrieften Siedlungen im Allgäu – und feiert 2018 sein 1150-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen. Sie sollen auch zeigen, wie gut Laptop und Lederhose, Wellness und Brauchtum sich in Oberstaufen ergänzen. 

Im Jubiläumsjahr gibt es dazu Monat für Monat kleine Festivitäten, die die Besonderheiten von Deutschlands einzigem Schroth-Heilbad in den Vordergrund stellen. Noch bis Ende März fokussieren die „Gesundheitswochen“ auf das, wofür Oberstaufen seit fast 70 Jahren steht: die Regenerationskur nach Johann Schroth. Das Naturheilverfahren wird seit 1949 in Oberstaufen praktiziert und immer wieder den modernen medizinischen Erkenntnissen angepasst. Als „Original Oberstaufener Schrothkur“ beugt sie wirksam Atemwegs-, Herz-, Gefäß- und Kreislauferkrankungen vor, hilft bei Diabetes mellitus Typ II ebenso wie bei Erschöpfungszuständen und Frauenleiden.

Infos zum Jubiläumsprogramm, zur Original Oberstaufener Schrothkur sowiezu anderen Heilfastenkuren und Wellnessangeboten gibt es bei  Oberstaufen Tourismus, Hugo-von-Königsegg-Str. 8, 87534 Oberstaufen, Tel. 08386 9300-0, www.oberstaufen.de  

Georgiritt mit Weihrauchduft und Grillgewürz

Am letzten Sonntag im April treffen sich traditionell in Oberstaufens Ortsteil Steibis Reitergruppen aus dem Allgäu zum „Georgiritt“. Am 29. April lässt sich dieses ganz besondere bäuerliche Brauchtum wieder erleben. Mehr als 50 Reiter mit traditionellen Fahnen und festlich geschmückten Pferden und Pferdekutschen sammeln sich am Dorfbrunnen. Um 10 Uhr reiten sie dann zu den Klängen der Blasmusik zum Denkmal von St. Georg auf einer Hangwiese. Den Gottesdienst unter freiem Himmel zu Ehren des „Drachentöters“ und Schutzheiligen der Pferde, Reiter, Hufschmiede und anderer Berufe begleiten Alphornbläser und Blasmusik. Zu Ehren des Heiligen Georg und zur Freude der Festgäste verschmelzen Hufgeklapper und Blasmusik, Festgewand und Reitertracht, Alphornklänge und geistliche Lieder, Grillgewürz und Weihrauchduft an diesem Tag zu einem ganz besonderen Stimmungsbild. Und wie es sich gehört, spielt nach dem Festgottesdienst die örtliche Musikkapelle zum Frühschoppen in der Festhalle auf. Aktuelle Infos zum Festprogramm und zum Georgiritt gibt es bei Oberstaufen Tourismus, Tel. 08386 9300-0, www.oberstaufen.de


Text und Bild: Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH

Wildkrokusse verzaubern den Alpenfrühling
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