Online-Ergebnisse zur Diskussion gestellt

05.11.2019

[Wangen im Allgäu] NextGenERBA geht in eine neue Runde. Bei drei so genannten Fokusrundgängen sind jetzt die Ergebnisse der Online-Befragung abgeglichen worden. Im Blick waren Nutzungsmöglichkeiten für das Pförtnergebäude und die künftige Festwiese. 

„Das Zufallsprinzip spielte bei der Einladung je Altersgruppe eine wichtige Rolle“, sagte Marianne Pfaffinger von Green City Experience (GCX), welche das Projekt leitet. Die Plätze wurden an zufällig aus dem Einwohnermelderegister geloste Bürgerinnen und Bürger ab 13 Jahren vergeben.

Drei Gruppen zu zehn bis 20 Personen hatten sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von GCX und Johanna Müller von der Stadt Wangen getroffen, um zu diskutieren, was bei der Befragung über Sommer im Internet herausgekommen war.

Musik-Events stehen auch bei Fokusrundgängen ganz oben

Musik, Festivals, Disco oder Open-Air-Kino waren nicht nur unter den Top Ten der Befragung, sondern auch an der Spitze der Wünsche der Gruppen. „Ich wünsche mir hier Konzerte, weil ich dann nicht mehr bis Ulm oder sonst wohin fahren muss“, sagte eine Teilnehmerin. Im Team klopften die Gruppen dann die Stärken und Schwächen der Vorschläge ab. Konzerte, so meinten sie, könnten für Wangen auch einen Imagegewinn bedeuten. Zu den Schwächen meinten sie, man müsste unter Umständen viel Geld in die Hand nehmen, um das Ganze ans zum Laufen zu bringen. Auch Workshops fanden durchaus Interesse. Sportgeräte wurden im Allgemeinen als nicht so wichtig erachtet, weil „es in Wangen viele Fitness-Studios und Sportvereine gibt“, hieß es. Erwärmen konnten sich die jungen Leute aber beispielsweise für Trampolinspringen.

Mit Blick auf das Wangener Kino hieß es, auf keinen Fall dürfe es durch ein mögliches Open-Air-Kino auf der Festwiese gefährdet werden. Also sollten dort Filme gezeigt werden, die im Kino schon gelaufen sind. Vorstellbar wäre aus der Sicht der jungen Leute auch eine Kooperation mit dem professionellen Kinobetreiber.

Auch ein Grillplatz wäre auf der Festwiese wünschenswert, wobei die Frage aufgeworfen wurde, was dann mit heißer Kohle und Müll passieren soll, wenn die Grillparty beendet ist.

Junge Menschen hätten gerne einen Treffpunkt, an dem sie andere Kinder und Jugendliche treffen können, ohne etwas konsumieren zu müssen. Eine junge Mutter sagte, sie wünsche sich eine Möglichkeit, wo sich Eltern mit ihren kleinen Kindern und Babys zwanglos treffen können.

Die Bewerbungsphase ist angelaufen

Derzeit läuft der Ideenwettbewerb für alle Gruppen, die sich in der ERBA im Pförtnergebäude und auf der Festwiese engagieren und ihre Ideen umsetzen wollen. Sie können ihre Projekte digital einreichen. Konkrete Informationen zum Bewerbungsprozess sowie das Formular gibt es im Internet unter www.nextgeneerba.de.

Kreativ wird es am Samstag, 16. November 2019, von 11 bis 16 Uhr: Im Comptoirgebäude in der ERBA werden „Varianten der Zukunft“ in Modelle des Pförtnergebäudes und der Festwiese aus Lego, Knete und vielem mehr gebaut. Jedermann ist herzlich willkommen, es sind keine Vorkenntnisse nötig, um Anmeldung zum Modellbau wird gebeten. Interessierte melden sich bitte bei Antonia Felger an: ntnflgrgrnctyd, Telefonnummer +49 89 890 668-636.

Parallel zum Modellbau findet eine Ausstellung zum Beteiligungsprozess, ebenfalls im Comptoirgebäude in der ERBA statt. Alle Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Nutzungsideen für das Pförtnergebäude und die Festwiese zu bewerten. Hot like Beats sorgen mit Musik für eine entspannte und kreative Atmosphäre.

Abgabe ist spätestens am 3. Dezember

Die Bewerbungsdauer des Ideenwettbewerbs reicht bis Dienstag, 3. Dezember 2019. Dann gehen die Projekte in einen Realitätscheck. Anschließend sollen bei einer „Kooperationsbörse“ Gleichgesinnte zusammengebracht werden, so dass nicht mehrere Gruppen unabhängig voneinander dieselben oder ähnliche Projekte angehen. Die Prämierung der Bürgerprojekte ist für Mai 2020 vorgesehen. Eine 13-köpfige Jury, in der sechs stimmberechtigte Jugendliche sitzen werden, wird über die Projekte entscheiden.


Text und Bild: Stadt Wangen im Allgäu

 

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