Neue Behandlungsmöglichkeit bei chronischen Knieschmerzen

04.03.2018

[Kempten] Dr. med. Baschar Al-Khalaf stellt beim Infoabend am Montag, 5. März, um 18.30 Uhr neue Behandlungsmöglichkeiten bei Knieschmerzen vor. Sein öffentlicher Vortragsabend hat den Titel „Schmerz an der Wurzel ausschalten“.

Aufgrund der alternden Gesellschaft nimmt die Anzahl an Patienten mit Knieschmerzen zu. Diese treten häufig auf und führen teils zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität im Alltag der Betroffenen. Das Knie ist das größte und wohl komplexeste Gelenk, das durch eine Vielzahl an Nerven versorgt wird. Bei Knieverletzungen oder bei chirurgischen Eingriffen, kann es trotz größter operativer Sorgfalt vorkommen, dass ein Nerv beschädigt wird. Dadurch können langanhaltende Schmerzen entstehen, die trotz wiederholter Eingriffe nicht ausreichend behandelt werden können. Auch Medikamente können in solchen Fällen die Nervenschmerzen nicht immer wirksam verringern. Häufig überwiegen die Nebenwirkungen.

Es gibt in Deutschland viele spezialisierte Endoprothetik-Zentren, die sich mit einer Vielzahl von chirurgischen Möglichkeiten um Patienten mit Knie-Problemen kümmern. Doch die chirurgischen Maßnahmen und die operative Versorgung des Knies stoßen in manchen Fällen an ihre Grenzen. Selbst bei erfolgreichem Gelenkersatz kann eine Schmerzsymptomatik andauern. Bis zu 20 Prozent der Patienten klagen nach operativen Eingriffen weiterhin über Schmerzen oder Leiden unter zusätzlichen Beschwerden.

In der neurochirurgischen Praxis  Dr. Al-Khalaf in Kempten stellen sich immer wieder solche Patienten vor. Wenn nach eingehender Untersuchung festgestellt wurde, dass die bisherigen konventionellen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, wird die neue Therapie mittels Spinalganglion-Stimulation angewendet.


Die Spinalganglion-Stimulation Therapie

Es handelt sich um eine bereits seit einigen Jahren in Europa erfolgreich durchgeführte Methode der kontinuierlichen Elektrostimulation der betroffenen Nervenwurzel. Sie wird überall dort eingesetzt, wo Nervenschädigungen nach Verletzungen oder Operationen aufgetreten sind.
 
Als besonders wirksam hat sich diese neue Methode der Neurostimulation bei Knieschmerzen erwiesen.  Bei der Spinalganglion-Stimulation kann das Schmerzsignal aus dem Knie erstmals gezielt an der Nervenwurzel unterbrochen werden.

Durch die geeignete Diagnostik kann die Wirksamkeit der Spinalganglion-Stimulationstherapie vorab überprüft werden. Dazu wird die entsprechende Nervenwurzel mit einem Medikament gezielt für kurze Zeit blockiert. Stellt sich nach dieser Blockade ein schmerzgelinderter oder schmerzfreier Zustand ein, ist die betroffene Nervenwurzel lokalisiert. Danach ist es möglich, durch die Platzierung eines dünnen Kabels (die sogenannte Stimulationselektrode) die Schmerzweiterleitung aus dem betroffenen Knie dauerhaft einzudämmen oder gar vollständig zu unterbrechen.

Dr. Al-Khalaf ist Spezialist für diese Behandlungsmethode. „Die Spinalganglion-Stimulation ist ein Durchbruch in der Behandlung von Schmerzen im Knie aufgrund lokal begrenzter Nerven. Diese Therapie ist eine neue Hoffnung für die betroffenen Patienten“, sagt Dr. Al-Khalaf. Er zählt zu den neurochirurgischen Schmerztherapeuten, die mit einer umfassenden Diagnostik feststellen können, ob die Neurostimulation als Therapiemöglichkeit in Frage kommt. 

Mit Hilfe dieser Therapieform kann das Schmerzsignal gezielt an der Nervenwurzel unterbrochen werden – kurzfristig medikamentös oder langfristig mittels einer Stimulationselektrode. „Diese lokale Schmerztherapie kann überall dort eingesetzt werden, wo Nervenschädigungen auftreten wie z. B. am Knie, am Fuß oder an der Hüfte. Sie ist wirksam, weil sie die Schmerzweiterleitung unterbricht“, erklärt Dr. Al-Khalaf.

Der Infoabend am 5. März findet im Cambomed Ärztezentrum in der Rottachstraße im Vortragsraum des Gerstberger Vitalcenters statt. Am Ende des Vortragsabends gibt es für die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen an Dr. Al-Khalaf zu richten. Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt. Die Praxis nimmt Reservierungen telefonisch entgegen: Telefon 0831-989091-0.


Vorschau auf die kommenden Infoabende im Jahr 2018:

Montag, 11.06.2018, 18.30 Uhr
Das Iliosakralgelenk – Das vernachlässigte Gelenk
Behandlungsmethoden und Therapieansätze

Montag, 03.09.2018, 18.30 Uhr
Was passiert bei einer Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose)?

Montag, 26.11.2018, 18.30 Uhr
Bandscheibenvorfall oder Wirbelsäulenverengung in der Halswirbelsäule − was tun?

Dr. med. Baschar Al-Khalaf ist Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Wirbelsäulen- und Schmerztherapie. Insbesondere die Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule zählen zu seinem Spezialgebiet.

Seit April 2002 praktiziert er als Neurochirurg in Kempten im Allgäu. Seine Praxis befindet sich in der Cambomed-Klinik, in der er auch Belegarzt ist. Dr. Al-Khalaf praktiziert ferner als Neurochirurg in der Klinik Immenstadt und bietet eine regelmäßige Sprechstunde in Memmingen.

Dr. Al-Khalaf errichtete eine der ersten neurochirurgischen Belegabteilungen im gesamten Bundesgebiet im Klinikum Kempten und führte mikrochirurgische Behandlungen an der Wirbelsäule in Kempten ein.

Praxis für Neurochirurgie
Rottachstraße 71-73
87439 Kempten

Fon  08 31 / 9890910
Fax  08 31 / 989091-99
nfdr-l-khlfd
www.dr-al-khalaf.de

Weitere Praxisfilialen:
• Ärztehaus, Donaustraße 78, 87700 Memmingen
• Klinik Immenstadt, Im Stillen 3, 87509 Immenstadt

 

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