Klinikum Memmingen - Räumliche Verbesserung fällt jetzt noch größer aus

18.08.2018

[Memmingen] Am Klinikum Memmingen stehen die nächsten Baumaßnahmen bevor: Der zweite Bauabschnitt beinhaltet unter anderem die komplette Erneuerung des Operationsbereiches, eine Erweiterung des Herzkatheter-Messplatzes, die Erweiterung des Schockraums mit integriertem CT sowie eine Verbesserung der beengten und in die Jahre gekommenen Eingangssituation. Für diese Maßnahmen erhält das Krankenhaus an der Memminger Bismarckstraße vom Freistaat Bayern jetzt fast zwölf Millionen Euro mehr als ursprünglich genehmigt. 

„Wir haben unsere Leistungen für die Patienten in den letzten Jahren erheblich ausgeweitet“, betont Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber. „Deswegen war es notwendig, die bereits bestehenden Baupläne noch einmal zu überarbeiten.“

Für eine optimale Patientenversorgung brauche das Klinikum laut Firnhaber eine größere Fläche als ursprünglich angenommen. „Deshalb haben wir beim Freistaat Bayern beantragt, auch diese Mehrfläche zu fördern.“ Diesem Anliegen wurde nachgekommen: „Glücklicherweise stehen uns jetzt für unseren zweiten Bauabschnitt fast zwölf Millionen Euro mehr zur Verfügung, was eine Förderung von 36 Millionen Euro für die obenstehenden Maßnahmen ergibt“, so Firnhaber.

Die weiteren Kosten für den zweiten Bauabschnitt belaufen sich laut dem Verwaltungsleiter auf circa 56 Millionen Euro. Im Zuge des zweiten Bauabschnittes soll im Jahr 2020 mit der kompletten Erneuerung des Operationsbereiches begonnen werden. Die neuen Operationssäle werden im Norden des Klinikums, direkt vor dem Hauptgebäude, in einem würfelförmigen Anbau entstehen (lila). In diesem Zuge soll auch der in die Jahre gekommene Eingangsbereich neugestaltet werden.

„In dem neuen OP-Würfel, wie wir es nennen, werden wir auch unsere Dialyseplätze für nierenkranke Patienten unterbringen.“ Sie waren bisher im Haupthaus angesiedelt.  

Im Westen des Krankenhauses, zur Gustav-Adolf-Straße hin, soll ein Anbau für einen zweiten Herzkatheterbereich (gelb) entstehen. „Dort werden Untersuchungen des Herzens über einen Katheter durchgeführt“, erläutert Firnhaber.

Außerdem soll im Westen eine Erneuerung der Sankahalle (orange) und ein neuer Schockraum (braun) umgesetzt werden.

„Die Sankahalle und der Schockraum werden in diesem Zuge näher zur Notfallklinik hin gebaut“, erläutert Firnhaber. „Das hat natürlich den Vorteil, dass dann die Wege zur Notfallklinik und in den Schockraum, wo schwer verletzte Patienten behandelt werden, kürzer sind.“

Einige Punkte des zweiten Bauabschnittes wurden in der Vergangenheit bereits umgesetzt wie beispielsweise die Erneuerung der Technikzentrale (hellblau) und der Bau eines Sektio-Operationssaales (rot) für Kaiserschnittgeburten. Beides kostete zusammen etwa 6,5 Millionen Euro.

Außerdem wurde ein rund sieben Millionen Euro teures „Verfügungsgebäude“ (grün) an der Memminger Bismarckstraße gebaut, in dem die heutige Notfallklinik des Klinikums und eine Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) untergebracht ist, in der die ärztliche Versorgung außerhalb der regulären Sprechzeiten sichergestellt ist.


Text und Bild: Klinikum Memmingen

Im zweiten Bauabschnitt soll unter anderem im Norden des Klinikums vor dem bisherigen Haupteingang ein sogenannter „OP-Würfel“ (lila) entstehen, der neben der Erneuerung des Operationstraktes auch eine Verbesserung der engen und in die Jahre gekommenen Eingangshalle vorsieht.
Im zweiten Bauabschnitt soll unter anderem im Norden des Klinikums vor dem bisherigen Haupteingang ein sogenannter „OP-Würfel“ (lila) entstehen, der neben der Erneuerung des Operationstraktes auch eine Verbesserung der engen und in die Jahre gekommenen Eingangshalle vorsieht.
 

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