Bio-Schaukäserei Wiggensbach veranstaltet Frühlingsfest mit „Tag der offenen Türe“

27.04.2017

[Wiggensbach] Mit einem Frühlingsfest und einem „Tag der offenen Türe“ startet die Bio-Schaukäserei Wiggensbach eG in das Frühjahr 2017. Bei der Veranstaltung am Sonntag, 7. Mai, 10 bis 18 Uhr, bietet sich Besuchern unter anderem die Gelegenheit, den kürzlich eingeweihten Ziegelgewölbekeller zu besichtigen. Der Ziegelkeller mit Salzbad-Anlage erlaubt dem Allgäuer Unternehmen jetzt eine ganzjährige Käsereifung wie zu Urzeiten. 

Das bunte Markttreiben findet auf dem Parkplatz des Unternehmens statt, auf dem zahlreiche Stände aufgebaut sein werden. Nebst weiterem werden Keramik, Produkte aus Schafwolle, Korbflechtereien, Lebensmittel, Schmuck  und viele andere Besonderheiten angeboten. Zudem können sich die Besucher auf ein Schaukochen mit dem Allgäuer Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr freuen. Während des ganzen Tages finden Führungen durch den neuen Ziegelgewölbekeller statt. Für das leibliche Wohl wird im Feststadel gesorgt – es gibt Käse in verschiedenen Varianten, Allgäuer Käsespatzen, Kaffee, Kuchen und vieles mehr. Für die jüngsten Besucher gibt es ein Kinderprogramm, einen Streichelzoo sowie eine Hüpfburg. 


Für den Neubau des neuen Ziegelkellers hatte das Allgäuer Unternehmen rund eine Million Euro investiert. Die zwei neuen Kellerräume sind jeweils 27 Meter lang, sechs Meter breit und bis zu sechs Meter hoch. Neu gebaut hat der Verbund aus 14 Bio-Bauernhöfen am Standort Wiggensbach zudem eine Pellet-Heizzentrale. 

Über die Bio-Schaukäserei Wiggensbach

Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach ist ein Zusammenschluss der ökologischen Gerechtigkeit. Art- und umweltgerechter Umgang mit Tieren und Pflanzen sowie organische Landwirtschaft sind dem Verbund aus 14 Allgäuer Bio-Bauernhöfen nicht erst seit der Gründung 2003 eine Herzensangelegenheit. Die Betriebe hatten teilweise viele Jahre zuvor damit begonnen, von konventioneller auf biologische Landwirtschaft umzustellen, also auf den Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel oder Mineraldünger zu verzichten. Landwirtschaftliche Erzeugnisse, die als Bio-Lebensmittel verkauft werden sollen, dürfen zudem keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder künstliche Farb- oder Konservierungsstoffen enthalten.

„Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach betreibt ökologische Landwirtschaft aus voller Überzeugung. Wir sind uns sicher, dass wir damit für Mensch, Tier und alle Pflanzen das Beste tun“, sagt Geschäftsführer Franz Berchtold. 

Die Milchkühe der 14 Bio-Betriebe fressen vor allem Gras und Heu, das die Weidewiesen im bayerischen und württembergischen Allgäu hergeben – auf vergorenes Futter (Silage) verzichtet das Unternehmen komplett. Die auf diese Weise täglich frisch produzierte Heumilch ist Hauptbestandteil des Bio-Heumilch-Käses, für den die Bio-Schaukäserei Wiggensbach weit über die Landesgrenzen Bayerns hinaus bekannt ist. 21 Sorten in verschiedenen Geschmacksvarianten bieten die Allgäuer bundesweit in Bio- und Naturkostläden zum Verkauf an. 

In der Produktion eines eigenen Bio-Produktes sahen die Landwirte seinerzeit die Chance, die eigene Wertschöpfung zu verbessern. Zwar war die Milchmenge eines jeden Hofes groß genug, eine eigene Käserei zu betreiben, wegen des zu großen Aufwandes wurde darauf allerdings verzichtet. Stattdessen gründeten acht Landwirte in einer ehemaligen Zimmerei die Bio-Schaukäserei GmbH in Wiggensbach und produzierten und vermarkteten fortan Käse aus reiner Heumilch. 

Mittlerweile sind es 14 Betriebe. Geht es nach den beiden Geschäftsführern Franz Berchtold und Jakob Zeller, kommen demnächst weitere Mitglieder hinzu. „Jedes Jahr ein Landwirt zusätzlich sowie zwei bis drei neue Produkte mehr lautet unsere Zielsetzung. Wir wollen auf jeden Fall weiter wachsen – auch um die Milchproduktion und die Zahl der verarbeiteten Heumilch von derzeit rund 3,5 Millionen auf etwa fünf Millionen Liter jährlich zu steigern“, sagt Berchtold und unterstreicht: „Alle unsere Erzeuger sind Verbandsbetriebe von Bioland oder Demeter. Ein fairer Umgang mit den Landwirten ist für uns selbstverständlich – dazu zählt auch ein auskömmlicher Preis für die hochwertige Milch.“ 

Um aus bisherigen Lieferanten Partner zu machen und um den Betrieben im gemeinsamen Geschäftsbetrieb mehr wirtschaftliche und soziale Förderungen zu gewährleisten, hat sich die Schaukäserei Wiggensbach von einer GmbH in eine Genossenschaft (eG) umstrukturiert. 

Unverändert bleibt die Transparenz der Käseproduktion. In der Bio-Schaukäserei Wiggensbach kann sich jeder Besucher bei Betriebsführungen und Besichtigungen informieren, wie Bio-Käse made in Wiggensbach hergestellt wird und welche Arbeitsprozesse von der Weide bis auf den Tisch absolviert werden müssen. Beim Blick hinter die Kulissen sollten sich Besucher unbedingt die neuen Ziegelgewölbekeller (mit Salzbadanlage) ansehen, die der Schaukäserei künftig eine Käsereifung wie zu Urzeiten ermöglichen. In Betrieb ging zudem eine neue Pellet-Heizzentrale. 

Text und Bild: Denkinger Kommunikation

 

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